Historisches


Die Familie Glavina lebt in Smarje seit Entstehung der Siedlung. Das bezeugt die mündliche Überlieferung, die besagt, dass vor langer Zeit ein Händler namens Glavina in diese Gegend gekommen ist und ein größeres Stück Land gekauft und damit die Entstehung und das Gedeihen des Ortes begünstigt hat. 

Fünf Generationen von Wein- und Olivenbauern: 

1856 wurde Ivan (Johannes) Glavina, auch Petrusic genannt, geboren. Er war der erste, der mit dem Wein- und Olivenanbau begonnen hat
1883wurde Antonius Glavina geboren, nach dem eine besondere Linie von Spitzenweinen des Keller SANTOMAS benannt ist
1914erblickte Nazarij Glavina das Licht der Welt, auch als Lazar gerufen
1946 wurde Nazarij Glavina sein Sohn Ludvik, der heutige Besitzer des Gutes, geboren Aus Achtung zu seinem Vater, übernahm er später den Vornamen Nazarij

Ludvik Nazarij Glavina hat jedem seiner Vorfahren in seinem Keller ein 3000-Liter-Weinfass gewidmet. Bei den Inschriften auf den Fässern kommen die Farben des Familienwappens zum Ausdruck: so ist die Inschrift Ivan Glavina in weißer, die des Antonius Glavina in roter und die des Nazarij Glavina in gelber Farbe gehalten. Die Familienflagge ziert neben dem Wappen noch die Aufschrift: “Semper memoriam refacit tempum” (die Erinnerung erneuert die Zeit).

Das Dorf Smarje ist bereits seit dem 9. Jahrhundert durch das steinerne Fenster im Kirchturm, hier Steintransene genannt, bekannt. Es handelt sich um eine Steinplatte, in die Lichtöffnungen gemeißelt wurden. Dieses Fenster stammt aus der Zeit der Anfänge des Christentums.

Die Abbildung dieses Steinfensters dient dem Keller SANTOMAS als Markenzeichen und steht für die hohe Qualität seiner Weine, Olivenöle und Grappe. Die Bronzekopie des Fensters ist auch im Aussichtturm des neu erbauten Kellers, der die gleiche Höhe hat wie der Kirchturm, eingemauert.

Ludvik Nazarij Glavina hat sich schon in jungen Jahren dazu entschlossen, die zweihundertjährige Tradition der Familie fortzusetzen. Von seinem Vater hat er nicht nur drei Hektar Weinberg und vier Hektar landwirtschaftliche Fläche sondern auch dessen wertvolle Kenntnisse über den Wein- und Olivenanbau geerbt. Hinzu kommt noch die in der Tradition verwurzelte Liebe zu den kulturellen Besonderheiten des slowenischen Istriens.

Als sich, nach der politischen Wende Anfang der neunziger Jahre, neue Möglichkeiten für den privaten Weinbau eröffnet haben, hat Ludvik Nazarij Glavina nach und nach in neue

Anbauflächen und moderne Kellertechnologie investiert. Heute bewirtschaftet er vier Hektar Olivenbaumanpflanzungen und zwanzig Hektar Weinberg, wo er überwiegend die heimischen Sorten pflegt. Bei den Oliven sind das die istrische Beliza und der Leccino, bei den Weinreben der Refosko und der Malvasier.

Die Warenmarke SANTOMAS ist 1997 nach einer Idee von Ludvik Nazarij Glavina entstanden, als er im Buch „Topograpie des toutes les vinobles“ des französischen Autors A. Jullien, erstmals veröffentlicht 1832 in Paris, folgende Notiz entdeckt hat: “Zu den bekanntesten Weinen aus der Umgebung von Koper zählen die Weine mit dem Namen Santomas; sie haben einen angenehmen Geschmack und sind sehr süffig.“

Heute befindet sich auf dem Anwesen ein moderner Keller mit gut ausgestatteten Räumen für Weinverkostungen im kleinem Kreis wie auch für große Gruppen, eigenem Labor für die Qualitätskontrolle in allen Phasen der Trauben- und Weinerzeugung und, natürlich, mit Weinlager und einer “Weinbank”, in der ausgesuchte Weine in Ruhe altern können.

Der neue Keller wurde im Einklang mit den Besonderheiten istrischer Architektur und aus Materialien der unmittelbaren Umgebung gebaut.









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